5 Dinge, die du bei der Buchung eines Zauberers wissen solltest Bevor du anfragst.
Erfahrungswerte aus 200+ Events: die fünf Punkte, die wirklich über Gelingen oder Scheitern entscheiden. Keine Buchungsplattform erklärt dir das.
Die häufigste Buchungsfrage ist die nach dem Preis. Sie ist auch die unwichtigste. Wer einen Zauberer ausschließlich nach Preis bucht, kauft am Ende doppelt — einmal den günstigen, der nicht funktioniert, und einmal den, der die Lücke füllt.
Diese fünf Punkte sind in der richtigen Reihenfolge. Wer sie nacheinander prüft, bucht selten falsch.
Eins: Anlass vor Künstler
Bevor du eine einzige Anfrage schickst: definiere den Anlass. Hochzeit-Sektempfang, Firmen-Weihnachtsfeier mit Vorstand, Geburtstag im Restaurant. Die Anforderungen sind völlig unterschiedlich. Ein guter Zauberer fragt das in der ersten Antwort. Wenn nicht, ist es ein Schlechter.
Zwei: Referenzvideo statt Showreel
Showreels sind perfekte Schnitte aus dem besten halben Sekunden. Frag nach einem ungeschnittenen Sechs-Minuten-Set von einem echten Event. Wer keins liefert, hat keins. Punkt.
Drei: Tech-Rider und Aufbauzeit klären
- Wie viele Quadratmeter Bühnenfläche werden benötigt?
- Wie viele Stromanschlüsse?
- Wie viel Vorlaufzeit für Aufbau und Soundcheck?
- Welcher Soundkanal, welches Mikrofon?
- Gibt es schriftlich einen Tech-Rider — oder nur Mündliches?
Ein Zauberer, der dir keinen schriftlichen Tech-Rider liefern kann, hat noch nie an einem größeren Event mitgewirkt. Bei kleinen Tisch-Sets ist das egal. Bei Bühne nicht.
Vier: Vertraglich fixiertes Programm
Ein Auftrittsvertrag mit Datum, Ort, Show-Länge, Programm-Slot, Honorar, Anreise, Stornoklausel. Mündliche Vereinbarungen funktionieren bei guten Künstlern auch — aber sie sind keine Versicherung. Schriftlich ist Pflicht.
Fünf: Ein Vorgespräch vor Vertragsabschluss
Zwanzig Minuten Telefonat. Du erfährst, wie der Mensch tickt. Er erfährt, ob der Anlass zu ihm passt. Niemand sollte nach E-Mail-Kontakt buchen. Es ist eine Show, die vor deinen Gästen stattfindet. Du willst wissen, wer da steht.
Warnsignal.
Wer dir innerhalb 30 Sekunden ein Pauschalangebot schickt, ohne nach Anlass, Gästezahl oder Location gefragt zu haben, ist kein Künstler — er ist ein Buchungsbot.
Wir hatten einen anderen Zauberer kurz vor der Hochzeit. Er hat zwei Tage vorher abgesagt. Emilian hat eingesprungen — und es war besser als geplant. — Hochzeitsplanerin Katrin Raß
Wer diese fünf Punkte sauber durchgeht, bucht zu 95 Prozent richtig. Die restlichen fünf Prozent sind Pech mit dem Wetter. Damit musst du leben.
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